Wenn wir über Ausdauertraining sprechen, denken die meisten zuerst an harte Intervalle, lange Grundlageneinheiten, strukturierten Trainingsaufbau und steigende Leistungsfähigkeit. Doch was viele Athlet*innen erst mit der Zeit verstehen: Die wahre Magie passiert nicht im Training selbst, sondern in den Stunden und Tagen danach. Regeneration im Ausdauersport ist nicht einfach ein nettes Add-on, das man irgendwie in den Alltag quetscht — sie entscheidet darüber, ob Du Deine Ziele erreichst, gesund bleibst und Deine Ausdauerleistung wirklich steigern kannst. In der Regeneration findet der Muskelaufbau statt, dort verarbeitet dein Körper die gesetzten Trainingsreize, dort wächst Deine Widerstandsfähigkeit und dort entsteht die Grundlage für die Leistungsfähigkeit, die du an deinen großen Zieltagen abrufst.
Was ich in über 30 Jahren Ausdauersport, Radmarathons, Laufwettkämpfen und Coachings immer wieder sehe: Viele Athlet*innen trainieren nicht zu wenig — sie regenerieren zu wenig. Und das führt oft zu Frust, stagnierender Leistung, Erschöpfung und Verletzungen. Mein Ziel ist es, Dir in diesem Beitrag einen tiefen Einblick zu geben, warum Regeneration im Ausdauersport so elementar ist, wie Du sie optimal gestaltest und wie Du es schaffst, Deinen Körper langfristig leistungsfähig zu halten, ohne ständig an Deine Grenzen zu stoßen. Ich möchte Dir zeigen, wie Du einen Trainingsrhythmus entwickelst, der deinen Alltag, deine sportlichen Ambitionen und deine persönliche Belastbarkeit sinnvoll vereint.